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© Big Dipper 2020
Test Takahashi 102 4” Fuorit-APO aus Japan. Hervorragende farbreine Abbildung ohne jeden Bildfehler. Feinste Fokussierung dank Starlight-Focuser. Rotierbarer Auszug hält den Fokus auch bei 360° Drehung. Beste Verarbeitung ohne jede Beanstandung und mit das Beste der ganze Spaß keine 5 kg! Mit Giro II und Dreibein - hübsch mobil. Venus-Sichel weißer geht’s nicht - farbrein! Jupiter - Monddurchgänge und Schattenwürfe v.F. ! scharfe Mondkrater jetzt geht’s an die Sternfelder Dunkle Mare auf Mars deutlich zu erkennen.
Anspruch und Wirklichkeit Liebe Interstellarum Redaktion, Lieber Herr Stoyan, der Anspruch ist klar! Nimmer müde wird er als hehrer Grundsatz in jeder Interstellarum- Ausgabe veröffentlicht. „Wir“, so steht da zu lesen, „verzichten bewusst auf subjektive Wertungen und geben dem Leser anhand der geschilderten Eigenschaften die Möglichkeit sich für ein Produkt zu entscheiden.“ Wir geben keine (nutzlosen?) Erfahrungsberichte sondern, so wird suggeriert, drucken nur „objektive“ Ergebnisse. Als Interstellarum-Leser der ersten Stunde, so sei Ihnen versichert, bin ich der Zeitschrift tief verbunden und seit sie vor einigen Jahren vollständig in professionelle Hände gelegt wurde, lese ich die Ausgaben mit noch mehr Interesse und Begeisterung – weiter so! In Ihrem zuletzt veröffentlichten Apo-Chromaten-Test sind Sie Ihrem selbst formulierten Anspruch nur leider nicht gerecht geworden. Es beschleicht mich das klamme Gefühl, dass, wie Sie es selbst formulieren „die Händlerinteressen den Artikel prägten.“ „Sehr gut!“ sicher die Testergebnisse des weithin bekannten Optiktestpapstes. Wäre es nicht aber auch gut gewesen, im ersten Teil des Artikels die Grundausstattung der Lieferungen und des optionalen Zubehörs so weit zu erwähnen und in den Test mit einzubeziehen, dass überhaupt eine Vergleichbarkeit hergestellt wird? (Starlight-Fokuser und Bild-Rotator beim Takahashi). Eine bloße Erwähnung in einem Satz (vollständig nur im zweiten Teil des Artikels) ohne weiteren Bezug sagt doch nur „Oh ! - wir haben gesehen so etwas gibt es auch für den Tak zu kaufen.“ So wird aus dem Malus des Takahashi keinen rotierbaren Auszug zu haben, nämlich schnell über dem Edel- 1:10–Untersetzungs- - Fokussierer ein Zusatzplus. Allerdings betreibt die Firma Takahashi mit dem Verkauf als Zubehör eine andere Preispolitik als der Wettbewerb und bietet bei einem um 1100,-- EUR! kleineren Preis eine „günstigere“ Einstiegsmöglichkeit in den High-End-Apo-Bereich. Fast schon nicht mehr verwunderlich, dass dieser Umstand nicht zu einem Zusatzplus für den Tak wird. Ist ein „nicht vorhandenes Fokus-Shifting“ bei einem Preis von 3.400,-- EUR des TMB wirklich ein Plus-Punkt oder nicht eher auch ein Malus des Williams? Der TMB erhält einen weiteren Plus-Punkt für die Harmonie mit dem Tele-Vue-Brennweitenkorrektor (Vermutlich wissen nur die Autoren, wo hier der Unterschied zum Erfahrungsbericht liegt.), obwohl diese Kombination einen 47%-igen Abfall des Strehl-Wertes bei null +10mm zeigt und damit deutlich schlechter abschneidet, als der Williams mit nur 15%. Wobei dieser Williams-Birne mit seinen konstanten f/7 schon leicht nach Apfel schmeckt. Was ist mit dem Verlust des Fokus bei der Rotation des Auszugs? Warum kein Malus für den TMB – oder weil ja am Takahashi von Ihnen nicht getestet (der den Fokus im übrigens hält) ein Plus für den Williams? Das um ca. 6,0 cm kürzere Transportmaß von TMB und Williams gegen über dem Takahashi scheint auf den ersten Blick ein Vorteil, der allerdings, wie Ihr Test herausgearbeitet hat, mindestens beim TMB „teuer“ erkauft ist. Leider scheint den Konstrukteuren aber die gängige Beschränkung der Flug-Handgepäcksmaße nicht geläufig zu sein, das i.d.R. max. 55 cm zulässt – der Tubus also je nach dem, was man als Polsterung für das richtige hält, um ca. 6-10 cm zu lang ist. Erst dann ließe sich da ein wirklich großer Vorteil ausmachen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass man die von Ihnen sicherlich sorgfältig durchgeführte Kippmessung des OAZ am Takahashi von 0,1 mm mit der shifting-Messung von 10“ in einen widerspruchsfreien Bezug bringt. Schön, dass Ihr Fazit beachtlich klar ausfällt – weshalb dann nicht auch Ihre Einzelbewertungen, die fast schon in Widerspruch dazu stehen? Auch eine Preis-Leistungsbewertung darf m.E. im Fazit nicht fehlen, zumal wenn die Preisdifferenz zwischen „billigstem“ und teuerstem Gerät (bei gleicher Ausstattung) fast 25% beträgt und nicht in die Region der Geschmacksfragen zu verbannen wäre. Ihr sehr gewissenhaft erstellter Bericht enthält viele „objektive“ Messdaten und Fakten. Ihre Bewertungen sind unter dem Deckmantel des selbst formulierten Anspruchs eine schlimme Mogelpackung. Also dann doch besser eine Meinung als solches kennzeichnen („Achtung! Ab jetzt sind wir im Bereich Erfahrungsbericht!“) und diese dann aber auch mit Mut aussprechen und dazu gehört einfach auch, dass es mindestens die Leistung des TMB schlicht für ein Viertel günstiger gibt. Mit freundlichen Grüßen Big Dipper Juli 2007